Sektion Leipzig des Deutschen Alpenverein - Willkommen
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Berghütten
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Sulzenau-Hütte
Karl-Stein-Hütte
Karl-Stein-Hütte Dessauer Hütte Sulzenau-Hütte


Karl-Stein-Hütte
Sulzenau-Hütte
Dessauer-Hütte

Leipziger Volkszeitung 11. Juni 2008

LVZ 11.06.2009

Leipziger polieren ihre Perle

Bergsportfreunde schuften bei Arbeitseinsatz an Sulzenauhütte in Stubaier Alpen


Sie ist eine Perle unter den Alpenvereinshütten und eins des beliebtesten Ausflugsziele in den Stubaier Alpen. Und sie gehört den Leipzigern: die Sulzenauhütte. Dass es aber nicht mit Sonntagsreden getan ist, bewies jetzt eine Hand voll Bergsportfreunde. Am Wochenende waren sie zum Arbeitseinsatz im Stubaital, pünktlich zum Saisonstart. „Zum 1. Januar 2008 haben wir die Hütte mit dem Anschluss der Sektion Sulzenau als Ortsgruppe unserer Sektion wieder übernommen“, so Matthias Ladusch, Vorstandsmitglied der Sektion Leipzig im Deutschen Alpenverein (DAV). Damit ist Verantwortung verbunden. Und so reisten Leipziger Naturfreunde ins Stubaital, bauten die vorm Winter eingemotteten Brücken wieder auf, kontrollierten Wege, behoben kleine Schäden, malerten, installierten einen Wassertank und erneuerten Markierungen – sehr zur Freude von Wegewart Jan Thiele.

die Sulzenau-Hütte in den Stubaier Alpen

Auch Hüttenwirt Norbert Schöpf hatte allen Grund sich zu freuen. „Das gegenseitige Vertrauen und die damit einhergehende Kontinuität in der Hüttenführung haben die Sulzenauhütte zu dem gemacht, was sie heute ist“, sagt er. Pächter Schöpf bewirtschaftet die Herberge seit 2001 in vierter Generation. „Die Geschichte der Partnerschaft zwischen der Sektion Leipzig und meiner Familie ist außergewöhnlich.“

Norbert Schöpfs Urgroßvater Alois verkaufte nach 1920 eine Grundparzelle der Sulzenaualpe an die Leipziger, die dort eine Hütte bauen wollten. Vereinbart wurde, dass der Verpächter investiert, wenn es nötig ist. Dafür verlässt er sich auf den Pächter, dass dieser die Herberge im Sinne des Alpenvereins führt und Pachtzins zahlt. „Über 80 Jahre besteht diese Partnerschaft nun schon“, so Schöpf.

Am 27. August 1927 war die von Architekt Kurt Einert entworfene Behausung mit zwölf Betten und 24 Lagern eröffnet worden. In den Dreißigern kam dann noch ein Winterhaus dazu – mit neuen Übernachtungsräumen getrennt für Männlein und Weiblein. Überhaupt wurde damals manches anders: Jahres- und Hüttenberichte bis hin zum Kriegsbeginn künden vom veränderten Sprachgebrauch. Da wurde aus der Sektion ein Zweigverein, aus dem Vorsitzenden der Zweig-Führer. Nach Einordnung des Alpenvereins in den Nationalistischen Reichsbund für Leibesübungen ist die Gefolgschaft „stolz darauf, in einer großen Reichsorganisation als wichtiges Glied zu gelten“, steht im Jahresbericht 1939/40.

Noch katastrophaler wurde es am 5. April 1975: Da zerlegte eine jener Lawinen, die der Wirt der benachbarten Dresdner Hütte stets vorhergesagt hatte, das Sulzenau-Pendant. Erst 1979 und nach drei Jahren Bau erstahlte die Herberge wieder in neuem Glanz. Die intakten Reste von Leipziger und Münchner Stube wurden integriert. Stahlbeton baut neuer Zerstörung vor. 40 Betten und 100 Bergsteigerlager warten nun bis Anfang Oktober in fast 2200 Metern Höhe wieder auf Bergfreunde. Wer sich dafür interessiert oder selbst anpacken will, kann sich beim DAV melden. Oder gleich hinfahren.

Ingolf Rosendahl

www.sulzenau.com

STICHWORT

• Bis Ende des Ersten Weltkrieges betrieb die Leipziger Sektion des Deutschen Alpenvereins sechs Alpenhütten, die aber alle enteignet wurden.
• Die Bergfreunde steckten nicht auf: 1927 öffnete in den Stubaier Alpen die Sulzenauhütte und 1929 in den Ötztaler Alpen die Hauerseehütte.
• In den Dreißigerjahren wurde die Sulzenauhütte um ein Winterhaus erweitert und verfügte nun über 24 Betten, 50 Lager und zwei Gaststuben.
• Am 5. April 1975 machte eine Lawine das Winterhaus dem Erdboden gleich, zerstörte das Haupthaus stark.
• 1979 erstrahlte die Hütte nach Wiederaufbau in neuem Glanz, verfügt nun über 40 Betten und 100 Lager. dahl



Presseschau




 

Was geschieht mit unseren alten Hütten? Es entwickelt sich ...


Besuch auf der Grasleitenhütte


Quelle: Südtiroler Tageszeitung "Dolomiten", 10. September 2008


Werden unsere Politiker wirklich etwas tun (können)?

Übrigens ist Steinmeier mit unserem Oberbürgermeister befreundet und sagte, er will Burkhard Jung mit in eine Unterstützung einbeziehen. Wir können also gespannt sein. (M.L.)



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