Sektion Leipzig des Deutschen Alpenverein - Willkommen
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Saisonabschluss 2010 auf der Sulzenauhütte

Aufruf Saisonabschluss 2010
Es gibt schon seit 3 Jahren die Tradition auf der Sulzenauhütte, den Arbeitseinsatz zum Saisonabschluss und den Brückenabbau im Oktober. Diese wollen wir weiterführen.

Dazu brauchen wir Eure Hilfe.

In der Zeit vom 01.- 03.10.2010 werden wir die Hütte in den Winterschlaf schicken und Ihr eine Erholung von einer langen Saison gönnen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung und freuen uns auch auf neue Gesichter.

Anmeldungen überJan Thiele (E-Mail oder Tel.:0341/2328313 begin_of_the_skype_highlighting              0341/2328313      end_of_the_skype_highlighting).


Besten Dank für das rege Interesse, es haben sich ausreichend Interessenten gemeldet.

Sieghard Wetzel
Hüttenwart


Bericht über die Saisoneröffnung 2010 auf der Sulzenauhütte
Bericht über die Saisoneröffnung von Dr. Matthias Ladusch

Fröhliches Brückenaufbauen und Saisoneröffnung

Es gibt eine Tradition auf der Sulzenauhütte, den Arbeitseinsatz zur Saisoneröffnung und zum Brückenaufbau im Juni. Diese wollen wir weiterführen.
Dazu brauchen wir Eure Hilfe
In der Zeit vom 4. bis 6. Juni 2010 werden wir die Hütte aus dem Winterschlaf holen und sie für unsere Gäste herrichten. Wir hoffen auf rege Beteiligung und freuen uns auch auf neue Gesichter!
Achtung:Der Termin kann sich wetterbedingt auch verschieben!
Anmeldungen bitte unter j.thiele@alpenverein-leipzig.de oder 0341/2328313

Wegewart Jan Thiele

Besten Dank für das rege Interesse, es haben sind ausreichend Interessenten gemeldet.

Sieghard Wetzel
Hüttenwart

Servus, Freunde der Sulzenauhütte und alle die es werden wollen!!!!!
Die Saison 2009 auf der Sulzenauhütte ist gerade mal drei Wochen zu Ende und wir machen uns schon Gedanken für die Saison 2010.
Wir wollen ab nächsten Jahr versuchen, einen einwöchigen Arbeitseinsatz zu organisieren. Dazu benötigen wir 10 – 15 Leute, die Lust und Laune haben, uns in der Woche von 10. Juli 2010 bis 17. Juli 2010 zu helfen.
Diese Woche soll genutzt werden, um vorzugsweise unsere Wege in Ordnung zu bringen. Genaueres könnt Ihr unter „Wegenetz Sulzenauhütte" nachlesen. Die beiden anderen Termine zur Hütteneröffnung und zum Saisonschluss bleiben natürlich und werden noch bekannt gegeben.
Wir hoffen auf viele fleißige Helfer.
Anmeldungen bitte bis 30. Juni 2010 unter:
j.thiele@alpenverein-leipzig.de oder 0341/2328313
Wegewart Jan Thiele
Weitere Fotos zum Wegebau findet Ihr hier (Album: Sulzenau: Wegebau 2009).

Die Sulzenau-Hütte in den Stubaier Alpen
Die Geschichte der Sulzenauhütte in den Jahren 1922 bis 1941

Mit dem ersten Weltkrieg hatte die Sektion Leipzig alle ihre sechs auf dem Gebiet Südtirols und des Trentino liegenden Alpenhütten verloren. Die Bemühungen um den Bau einer neuen Hütte, ihr Aufbau in den Stubaier Alpen und ihr Betrieb bis zum zweiten Weltkrieg ist in den Mitteilungen der Sektion in diesem Zeitraum dargestellt. Aus Anlass der Übernahme der Sulzenauhütte durch die Leipziger Sektion zu Beginn 2008 hat sich Matthias Ladusch die Mühe gemacht, die entsprechenden Textabschnitte herauszusuchen, einzuscannen und über OCR (optical character recognition) in eine PC-taugliche und kompakte Form zu übertragen. Die PDF-Datei ist dabei mit 101 Seiten und einer knappen Viertelmillion Zeichen lediglich 2,3 MB groß.
Dem Interessierten bietet sie eine Menge an Informationen und Anekdoten aus der frühen Geschichte der Sulzenauhütte. Baumaßnahmen, Instandsetzungen, Abrechnungen, Besucherzahlen aber ebenso Probleme beim Wegebau werden bis ins kleinste protokolliert. Das Ganze steht aber unter den Geschichtsereignissen der damaligen Zeit, deren Einfluss auf den Hüttenbetrieb immer wieder zu erfahren ist.
Hier der Link zur Seite der Sulzenau-Hütte: www.sulzenau.com

Hier gibt es die komplette Datei (pdf 2,3 MB)  



Leipziger Volkszeitung 11. Juni 2008

LVZ 11.06.2009

Leipziger polieren ihre Perle

Bergsportfreunde schuften bei Arbeitseinsatz an Sulzenauhütte in Stubaier Alpen


Sie ist eine Perle unter den Alpenvereinshütten und eins des beliebtesten Ausflugsziele in den Stubaier Alpen. Und sie gehört den Leipzigern: die Sulzenauhütte. Dass es aber nicht mit Sonntagsreden getan ist, bewies jetzt eine Hand voll Bergsportfreunde. Am Wochenende waren sie zum Arbeitseinsatz im Stubaital, pünktlich zum Saisonstart. „Zum 1. Januar 2008 haben wir die Hütte mit dem Anschluss der Sektion Sulzenau als Ortsgruppe unserer Sektion wieder übernommen“, so Matthias Ladusch, Vorstandsmitglied der Sektion Leipzig im Deutschen Alpenverein (DAV). Damit ist Verantwortung verbunden. Und so reisten Leipziger Naturfreunde ins Stubaital, bauten die vorm Winter eingemotteten Brücken wieder auf, kontrollierten Wege, behoben kleine Schäden, malerten, installierten einen Wassertank und erneuerten Markierungen – sehr zur Freude von Wegewart Jan Thiele.

die Sulzenau-Hütte in den Stubaier Alpen

Auch Hüttenwirt Norbert Schöpf hatte allen Grund sich zu freuen. „Das gegenseitige Vertrauen und die damit einhergehende Kontinuität in der Hüttenführung haben die Sulzenauhütte zu dem gemacht, was sie heute ist“, sagt er. Pächter Schöpf bewirtschaftet die Herberge seit 2001 in vierter Generation. „Die Geschichte der Partnerschaft zwischen der Sektion Leipzig und meiner Familie ist außergewöhnlich.“

Norbert Schöpfs Urgroßvater Alois verkaufte nach 1920 eine Grundparzelle der Sulzenaualpe an die Leipziger, die dort eine Hütte bauen wollten. Vereinbart wurde, dass der Verpächter investiert, wenn es nötig ist. Dafür verlässt er sich auf den Pächter, dass dieser die Herberge im Sinne des Alpenvereins führt und Pachtzins zahlt. „Über 80 Jahre besteht diese Partnerschaft nun schon“, so Schöpf.

Am 27. August 1927 war die von Architekt Kurt Einert entworfene Behausung mit zwölf Betten und 24 Lagern eröffnet worden. In den Dreißigern kam dann noch ein Winterhaus dazu – mit neuen Übernachtungsräumen getrennt für Männlein und Weiblein. Überhaupt wurde damals manches anders: Jahres- und Hüttenberichte bis hin zum Kriegsbeginn künden vom veränderten Sprachgebrauch. Da wurde aus der Sektion ein Zweigverein, aus dem Vorsitzenden der Zweig-Führer. Nach Einordnung des Alpenvereins in den Nationalistischen Reichsbund für Leibesübungen ist die Gefolgschaft „stolz darauf, in einer großen Reichsorganisation als wichtiges Glied zu gelten“, steht im Jahresbericht 1939/40.

Noch katastrophaler wurde es am 5. April 1975: Da zerlegte eine jener Lawinen, die der Wirt der benachbarten Dresdner Hütte stets vorhergesagt hatte, das Sulzenau-Pendant. Erst 1979 und nach drei Jahren Bau erstahlte die Herberge wieder in neuem Glanz. Die intakten Reste von Leipziger und Münchner Stube wurden integriert. Stahlbeton baut neuer Zerstörung vor. 40 Betten und 100 Bergsteigerlager warten nun bis Anfang Oktober in fast 2200 Metern Höhe wieder auf Bergfreunde. Wer sich dafür interessiert oder selbst anpacken will, kann sich beim DAV melden. Oder gleich hinfahren.

Ingolf Rosendahl

www.sulzenau.com

STICHWORT

• Bis Ende des Ersten Weltkrieges betrieb die Leipziger Sektion des Deutschen Alpenvereins sechs Alpenhütten, die aber alle enteignet wurden.
• Die Bergfreunde steckten nicht auf: 1927 öffnete in den Stubaier Alpen die Sulzenauhütte und 1929 in den Ötztaler Alpen die Hauerseehütte.
• In den Dreißigerjahren wurde die Sulzenauhütte um ein Winterhaus erweitert und verfügte nun über 24 Betten, 50 Lager und zwei Gaststuben.
• Am 5. April 1975 machte eine Lawine das Winterhaus dem Erdboden gleich, zerstörte das Haupthaus stark.
• 1979 erstrahlte die Hütte nach Wiederaufbau in neuem Glanz, verfügt nun über 40 Betten und 100 Lager. dahl




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